Erneut starke Heimvorstellung der Herren A

Mit einem entscheidenden Tor in der Overtime konnten die Herren A mit 5:4 gegen Freiburg gewinnen.

Am Samstag, den 02.11.19, spielten die Herren A zu Hause gegen die Pumas aus Freiburg. Nach einer Vereins internen Teambuilding Maßnahme am Donnerstag Abend, ging es voller Vertrauen in das Spiel gegen die Pumas.

Dieses Spiel wird von dem Team mit dem besserem Zusammenhalt gewonnen, das war jedem bewusst. Das intensive Training am Donnerstag zahlte sich bereits durch eine schnelle 1:0 Führung durch Pascal Stich aus. Auch die Defensive der Karlsruher stand sehr gut und man konnte die Führung verteidigen. Kurz vor Ende des ersten Spielabschnitts, traf Valentin Erlenbacher, nach einem herausragenden Zuspiel von Christian Gilde, zum 2:0. So konnte das erste Quarter mit einer Führung beendet werden.

Im zweiten Quarter fanden die Gäste aus Freiburg besser ins Spiel. Sie hatten ihre Offensive umgestellt, wodurch es teilweise Zuordnungsprobleme bei den Karlsruhern gab. Trotz der hohen Einsatzbereitschaft der ganzen Karlsruher Mannschaft, ging es mit einem 2:3 Rückstand in die Halbzeit.

Mit frischen Beinen und taktischem Input der Trainer ging es in die zweite Halbzeit. Die Defensive der Karlsruher hatte wieder ihre Zuordnung gefunden und ließ den Freiburgern wenig Spiel. Durch hohe Laufbereitschaft und gute Transitions der Karlsruher gab es viel offensiv Zeit für Karlsruhe Storm. So scorte Christian Gilde zum 3:3 Ausgleich. Kurz vor Ende des dritten Quarters, wurde der starke Kampfgeist der Karlsruher belohnt und David (mou)Stasch traf mit einem Laser Top Cheese, nach Zuspiel von Niklas Netsch, zur 4:3 Führung.

Man merkte die steigende Anspannung und Unruhe in dem Spiel. Dies schlug sich vor allem durch mehr Strafzeiten auf beiden Seiten nieder. Man spürte die Intensität.

Im letzten Spielabschnitt gaben beide Mannschaften alles. Viele schnelle Transitions und hart umkämpfte Groundballs. Diese konnte aber meistens LSM Luke Castell Morley (MVP des Spiels) für sich entscheiden. Er war anscheinend als Groundball Train der „Longstick Cargo Motiv“ (LCM) unterwegs. Er ließ selbst mehreren Freiburgern keine Chance bei dem Versuch einen Groundball zu gewinnen. Trotzdem konnten die Freiburger noch einmal scoren und es ging mit einem Stand von 4:4 in die Overtime.

Die Karlsruher waren fest entschlossen, das Spiel auf heimischem Rasen nicht abzugeben. Die Spannung war hoch, denn Overtime heißt: „Sudden death“, Tor = Sieg. Die Freiburger konnten den ersten Balbesitz für sich entscheiden. Doch die Karlsruher spielten eine bockstarke Defense. Philip Pietrek hatte dann das Auge für die schnelle Transiton und provozierte sogar eine Flagge für die Freiburger. Er wagte dann in der gegnerischen Hälfte den Schuss aus dem Vollsprint.

Zack, drin. Pfiff, Spiel vorbei. 5:4 für Karlsruhe!

Torschützen: Erlenbacher, Valentin #3 (1), Gilde, Christian #17 (2), Stich, Pascal #55 (1), Stasch, David #80 (1), Pietrek, Philip #91 (1)

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