Playoffs der Damen in Hannover

Mit einem starken Auftritt bei den Playoffs beenden die Lacrosserinnen die Saison.

Mit einem Sturm kündigte sich der KIT SC Storm Lacrosse diesmal zum fünften Mal am Vorabend der diesjährigen Playoffs (8./9. Juni) in Hannover an. In diesem Event spielen jedes Jahr die besten acht Lacrosse-Mannschaften Deutschlands, um die vier Startplätze bei der Deutschen Meisterschaft.

Bei windigen Verhältnissen und etwas mehr Sonnenschein startete Karlsruhe im ersten Spiel gegen den KKHT Schwarz-Weiß Köln, die den ersten Platz der Westliga belegten. Von Anfang an hoch konzentriert lieferten sich beide Mannschaften bis zum Schluss ein Kopf-an-Kopf-Rennen (Endstand 7:6). Besonders zuverlässig war in diesem Spiel die Karlsruher Abwehr. In einer vierminütigen Unterzahl im Verlauf des Spieles kassierte diese kein einziges Gegentor. Unter der Hochspannung der letzten Minuten hielt Köln jedoch sicher den Ball in ihrem Besitz und verhinderte so weitere Gegentore. Aufgrund der konzentrierten und disziplinierten Leistung gingen die Karlsruher Spielerinnen trotz dieser knappen Niederlage zufrieden vom Feld.

Am nächsten Tag folgte bei Sonnenschein das zweite Spiel gegen den ATV Leipzig 1845. Leipzig nutze die anfänglich fehlende Konzentration Karlsruhes gekonnt aus und ging anfänglich 3:0 in Führung. Die nächsten drei Tore schossen die Stormerinnen. Von da an gestaltete sich auch dieses Spiel als Kopf-an-Kopf-Rennen, welches für Karlsruhe mit dem erlösenden Tor in letzter Minute (59:09) endete (Endstand 9:10).

Mit dem Sieg gegen Leipzig bekam Karlsruhe eine letzte Chance auf den Einzug in die Deutsche Meisterschaft. Der Gegner war dabei der amtierende deutsche Meister HLC Rot-Weiß München aus der eigenen Südliga. Dementsprechend hoch motiviert startete Karlsruhe auch in die erste Halbzeit. In dieser blieben die Stormerinnen mit nur zwei Toren Unterschied dicht an ihrem Gegner dran und erhielten sogar im 2. Viertel kein einziges Gegentor. Diese Motivation konnte sich jedoch nicht durch die zweite Hälfte ziehen. Die Erschöpfung machte sich immer mehr bei den Karlsruherinnen bemerkbar. München blieb hingegen weiterhin souverän und diszipliniert und schoss weitere sechs Tore (Endstand 2:10). Mit dieser Niederlage konnte sich Karlsruhe nicht die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft sichern.

Insgesamt präsentierten die Karlsruher Lacrosserinnen an dem Wochenende eine sehr gute Leistung insbesondere in ihrer leistungsstarken und standhaften Verteidigung. Auch die konzentrierte Überbrückung des Mittelfeldes brachte wegen der zuverlässigen Hilfen und der schnellen Pässe häufig die Spielerinnen der anderen Mannschaft ins Schwitzen. Nun geht es für die Stormerinnen in eine kurze Trainingspause um neue Energie zu sammeln und motiviert in die Vorbereitung der nächsten Saison zu starten.

Für Karlsruhe spielten: Simone Lay, Agnes Böckenhoff, Gina Kaysan, Sarah Klein, Jeanette Mahlstedt, Anne Rubin, Katrin Erlenbach, Karoline Haack, Rafaela Meutelet, Laura Rösberg, Selina Engelhardt, Bianca Lachenmann, Maren Seyfried, Franziska Schneider, Theresa Schneider, Mirka Tiede

 

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