Saisonabschluss der SG Freiburg B / Karlsruhe B gegen TSG Tübingen B

Am vergangenen Sonntag, den 26. Mai 2019, bestritt das Karlsruher B Team in Tübingen sein letztes Spiel der Lacrosse Saison 2018/19.

Aufgrund kurzfristiger Ausfälle (und Wahlsonntag) machten sich die Karlsruher Herren mit nur 9 Spielern – davon 6 Poles und 3 Middies – auf die Reise nach Tübingen. In Tübingen angekommen wurde das Team durch den Freiburger Middie Tim-Oliver Eckel zu einem spielfähigen 10-Mann Kader vervollständigt. Da auch die Coaches an diesem Tag verhindert waren, übernahm Simone (besser bekannt als SIMOOOOOOOONE) die Rolle des Coaches, Fans und Wasserfüllers.

Da Karlsruhe auch ohne gelernten Goalie anreiste, konnte Simone mit Ihrer Expertise als Bundesligagoalie den heutigen Ersatzgoalies Peer Gittermann (Quarter 1+2) und Jochen Gebauer (Quarter 3+4) wertvolle letzte Tipps mitgeben.

Nicht nur nominell und zahlenmäßig top besetzt, sondern auch ausgestattet mit einem taktisch perfekt ausgeklügeltem System rotierte Karlsruhe geschickt auf allen Positionen, um neben optimaler Selbstregeneration auch maximale Verwirrung bei den Tübinger Gegnern zu stiften. Neben dem Tausch der Goalies zur Halbzeitpause wurde während des kompletten Spiels quasi ununterbrochen zwischen den Attack und Middie Positionen hin und her gewechselt. Selbst das Equipment wurde durchgehend geswitcht. Neben ständigem Spielerwechsel von Jakob Müller mit sich selbst zwecks Facoff-Stick-Tausch waren Jochen Gebauer wahlweise mit Goalie Stick oder Shortie, Tobi Haßberg mit Pole oder Shortie und Peer Gittermann gar wahlweise mit Goalie Stick, Shortie oder Pole auf dem Feld anzutreffen.

Aufgrund der hohen Komplexität des erstmals in dieser Form gespielten Systems fand Karlsruhe nicht optimal ins Spiel und verlor folglich das erste Qarter mit 0:3.
Nachdem das Team das neue System im ersten Quarter verinnerlichen konnte, sah das zweite Quarter direkt deutlich besser aus. Neben vielversprechenden Schüssen aufs Tor, die ihr Ziel oft nur knapp verfehlten, war das zweite Quarter durch eine solide Defense gekennzeichnet, die kaum Chancen für Tübingen zuließ. Das zweite Quarter endete torlos – Halbzeitstand 0:3 für Tübingen.

Nachdem die Defense nun also ausgezeichnet funktionierte, sollte der Fokus in der zweiten Spielhälfte auf der Offense liegen. Das gesetzte Ziel konnte das Team gut umsetzen, wodurch Karlsruhe jetzt deutlich mehr Offense Zeit hatte. Belohnt wurde dies mit einem Tor für Karlsruhe im dritten Quarter von Peer per Pole. Auch im letzten Quarter konnte Karlsruhe durch Philip Jung noch einmal scoren. Endstand: 2:8.

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