Lacrosse-Damen B unterliegen Freiburg

Am Sonntag, den 22.04.2018, ging es für die Damen der SG Karlsruhe B/ Ulm nach Freiburg.

Anlass war ein Nachholspiel gegen die Gastgeber des PTSV Jahn Freiburg Pumas aus der Hinrunde. Da die Bundesligadamen am selben Tag in München spielten und leider auch die Unterstützung aus Ulm fehlte, machten sich die 14 Landesliga-Damen auf ihren Weg ins sonnige Breisgau.

Los ging es um 11 Uhr. Das Spiel war von Beginn an geprägt von heiß umkämpften Groundball-Battles, die auf dem ungewohnten Naturrasen beiden Mannschaften große Schwierigkeiten bereiteten. Bereits wenige Minuten nach Anpfiff fiel leider schon das erste Gegentor. Es folgten weitere zwei bis die Gäste nach 10 Minuten mit ihrem ersten Tor den Anschluss wahrten. Das Fehlen erfahrenerer Spielerinnen machte sich vor allem in der Folge bemerkbar. Die junge Mannschaft aus Karlsruhe war auf den Middie-Positionen noch vollkommen unerfahren. In der Defense hatten die Gäste Probleme mit der Koordination und in der Attack wurde der Ball schnell wieder verloren. Diese Situation nutzten die Gastgeber geschickt aus, sodass es mit einem Spielstand von 10:1 in die Halbzeitpause ging.

Die Stormerinnen waren in der zweiten Halbzeit kaum wiederzuerkennen und zeigten ihren enormen Kampfesgeist. Die Defense stand deutlich sicherer. Gepaart mit einer überragenden Leistung des Goalies hatte man die starken Freiburger Angreiferinnen nun im Griff. Es entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe. Allein die hochsommerlichen Temperaturen forderten ihren Tribut vor allem aufgrund der wenigen Auswechselspielerinnen. So kam manch eine Karlsruherin an ihre konditionellen Grenzen. Die Gastgeber waren zwar mit einem deutlich größeren Team angetreten, hatten jedoch am Ende mindestens genauso zu kämpfen. Die zweite Halbzeit endete 1:1, was zu einem Endstand von 11:2 führte.

Abschließend lässt sich sagen, dass die junge und noch eher unerfahrene Mannschaft der SG Karlsruhe/ Ulm mit ihrem „Comeback“ in der zweiten Halbzeit unglaublichen Kampfeswillen bewiesen hat und zeigen konnte, dass sie ohne die Unterstützung erfahrenerer Spielerinnen über sich hinauswachsen kann. Da wäre in der zweiten Hälfte sogar noch mehr drin gewesen.

Diese positiven Eindrücke gilt es jetzt zu wahren und an den Problemen der ersten Hälfte noch zu feilen, damit es beim nächsten Spiel am kommenden Wochenende in Mannheim von Anfang an so gut läuft.

Es spielten: Jay Böttcher, Ameline Fauchon, Esther Heil, Johannah Jüpner, Antonia Katthaen, Anne Lienhard, Rosa Frietsch Musulin, Aven Path, Theresa Schneider, Carina Spengler, Lena Spies, Hannah Storm, Milena Weber, Nicole Ungemach

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