Herren A erringen Sieg im heißen Tübingen

Nach der schmerzlichen Niederlage vom letzten Wochenende gegen Würzburg ging es auswärts am Sonntag den 22.04. gegen Tübingen A.

Von Anfang an war klar, dass es bei knapp 30 Grad ein anstrengendes Spiel gegen eine motivierte Heimmannschaft geben wird. Karlsruhe A fand mit einer zurückhaltenden Dominanz mit hohem Spielanteil ins Spiel. Woraufhin nach 10:47 auch Kieven Bengel nach Hereingabe von Fabian Finster die erste Bude machte. Nachdem auch das zweite Faceoff durch Kieven Bengel an Karlsruhe ging und der Ball in der Offence gut lief, konnte Pascal Stich durch einen schönen Pass von Philippe Spoden nach nur 90 Sekunden erneut den Ball am Tübinger Goalie vorbeilegen. Im weiteren Verlauf nahm sich Karlsruhe etwas zurück und ging mit einer 0:2 Führung in die erste Quarter Pause. Im zweiten Quarter hatte Karlsruhe weiterhin einen hohen Spielanteil, doch weniger Laufbereitschaft führte immer wieder zum Ballverlust. Dies nutze Tübingen aus und konnte immer wieder gut vors Tor kommen. Trotz der guten Goalie Leistung von Felix Melcher erzielte Tübingen im zweiten Quarter 3 Tore. Niklas Netsch konnte noch vor der Halbzeit das 3:3 sichern.

Durch eine anheizende Halbzeitansprache ging Karlsruhe mit neuem Ehrgeiz ins Spiel. Erneut gewannen die Karlsruher das Faceoff und 46 Sekunden nach dem Anpfiff versenkte Fabian Finster das Ding im gegnerischen Tor. 5 Minuten später erhöhte Anton Voos nach Vorlage von Pascal Stich auf 3:5. Tübingen kam immer wieder an den Ball, doch die Defence hatte sich mittlerweile deutlich besser formiert und Felix Melcher hielt die Bude dicht.

Im letzten Quarter sah man beiden Teams die müden Beine an. Kieven Bengel nagelte den Ball dann in Minute 67 schön unter die Latte. Tübingen dadurch angeheizt erhöhte den Druck in der Defence und konnte in Minute 73 wieder den Abstand auf 4:6 verkürzen. Doch auch dies forderte seinen Preis. Karlsruhe A konnte die frühen Slides ausnutzen und so bekamen sowohl Pascal Stich (Assist Fabian Finster) als auch Philippe Spoden (Assist Jakob Müller) den Ball frei vor dem Goalie in den Stick, verlagerten beides mal den Goalie mit einem Fake und legten den Ball sauber ins Tor.

Endstand 4:8

Karlsruhe zeigte trotz teilweiser zurückhaltender Geschwindigkeit und Laufbereitschaft, ein gutes Zusammenspiel in Offence und Defence, minimierte Einzelaktionen und konnte dafür das Teamplay vor allem im Angriff verbessern. Die Dominanz bei den Faceoffs sowie solide Clears halfen den Karlsruhern zum hohen Spielanteil. Positiv sei noch zu erwähnen, dass sich die Karlsruher auf Ihr Spiel fokussierten, fair auf dem Feld Präsenz zeigten und keine Sekunde auf der Strafbank verbrachten.

Foto von Wörn Pressefoto – Facebook

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