Wer ist eigentlich Roger Karl?

Wie lange spielst du schon Lacrosse?

Ich habe gleich im ersten Semester am KIT mit Lacrosse angefangen. Das war damals, als die Welt noch in Ordnung war – Herbst 2013.

Was hat dich zum Lacrosse gebracht?

Nach dem Abi war ich acht Monate in Kanada und da habe ich mir ein Spiel von Toronto Rock angeschaut – war schon ganz geil. Und da ich ja schon in meiner Heimat Mannheim Erfahrungen mit Eis- und Inlinehockey gemacht hatte, war die Wahl für Lacrosse schnell getroffen.

Was gefällt dir am Besten am Lacrosse?

Was ich am Anfang am Tollsten fand ist, dass man sehr schnell große Fortschritte macht und dadurch auch gleich im Spiel integriert ist. Jetzt wo ich eine der Erfahreneren bin, reizt mich vor allem die Schnelligkeit und Kreativität beim Spielen.

Was war dein lustigstes Erlebnis im Zusammenhang mit Lacrosse?

Wir hatten da mal ein Spiel der 2. in Karlsruhe gegen Freiburg. Wer mich kennt weiß, dass ich mit meinen 167cm und meinen 63000g ne ganz schöne Maschine bin. Dennoch war da ein Freiburger der körperlich noch besser ausgestattet war und dieser hatte den Ball und war sehr nah an der Seitenlinie. Naja jedenfalls kamen dann die Rufe von der Bench (Pascal oder Fabi oder so) “Push him out”. Prompt kam auch meine Antwort: “Habt ihr euch den mal angesehen???”  Zum Glück fand der es genauso witzig wie wir.

Wie stellst du dir deine sportliche Lacrosse Zukunft vor?

Also mir geht es da tatsächlich hauptsächlich um Spaß. Aber ich fände es schon ziemlich geil mal das Trikot der ersten zu tragen.

Wo siehst du Lacrosse in 5 Jahren in Deutschland?

Also an die Spitze der Weltrangliste werden wir es so schnell vermutlich nicht schaffen. Jedoch bin ich davon überzeugt, dass es mehr Nachwuchs-Teams und Ligen geben wird und auch die Zahl der Herrenteams wird noch steigen.

Kannst du dich noch daran erinnern wie es war, als du dein erstes Tor geschossen hast?

Ja das weiß ich noch, es war beim Beate Uhse Cup in Würzburg. Aber viel einprägsamer war eine Szene kurz davor: Ich frei vorm Tor (auch kein Goalie), Gus passt mir und ich fange den Ball nicht – muss ich mir heute noch anhören… Und natürlich nach dem Tor: Richtig geiles Gefühl nach dem Spiel befreit und nackt über das Spielfeld zu rennen – man munkelt, dass ich während des Spiels nicht so schnell war 😀

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