Offener Schlagabtausch der Herren A

Am vergangenen Samstag startete die Mannschaft des KIT SC Richtung Würzburg, zum letzten Heimspiel der Hinrunde. Nach dem üblichen Procedere startete die Partie, geleitet durch ein Heidelberger Schiedsrichter-Quartett.

Von Anfang an fanden beide Mannschaften gut ins Spiel, was sich an ausgeglichenen Possesions in den ersten 5 Minuten zeigte. In Minute 6 brachte der Karlsruher Philippe Spoden (#0) Karlsruhe auf das Scoring-Board. Die Antwort Würzburgs erfolgte 4 Minuten später, durch die Würzburger #22. Somit waren beim Stand von 1:1 schon die beiden Spieler, die in Verlauf dieses noch sehr torreichen Spiels die meisten Scorerpunkte erzielen sollten, auf dem Board. Die Antwort Karlsruhes auf den Ausgleich sollte nicht lange auf sich warten lassen. Kieven Bengel (#24), der Karlsruher Face-Off-Experte, zeigte seine Geschwindigkeit und erhöhte zum 2:1 für Karlsruhe nach nicht einmal 10 Minuten Spielzeit. In Minute 12 erlebten die mitgereisten Fans den Ausgleich zum 2:2 durch Würzburg, aber das folgende Faceoff, gewonnen durch Bengel führte im Fastbreak nach Pass zu Spoden (#0) zur erneuten Führung (3:2). Man erkannte in dieser Phase, dass das bevorstehende Spiel deutlich durch die Offense-Seiten bestimmt werden sollte. Quarter 1 schloss nach weiterem Ausgleich durch Würzburg und erneuter Führung Karlsruhes durch David Stasch (#80) mit einer 4:3 Führung für Karlsruhe.

Quarter 2 eröffnete wiederum Karlsruhe, zur erstmaligen 2-Punkte-Führung (5:3) kam es durch Bengel (#24). Die Karlsruher Defence fand nach Beratung in der Pause nun auch besser ins Spiel, allen voran zeichnete sich wie schon in den vergangenen Spielen der Torhüter Felix Melcher aus. Würzburg erzielte trotz dessen 3 Minuten nach Beginn des 2. Quarters den Anschlusstreffer zum 5:4. Der offene Schlagabtausch zeigte nun umso mehr, die 2-Punkte-Führung wurde, wiederum durch Spoden (#0), hergestellt, hielt allerdings nur eine Minute. Würzburg kämpfte sich durch starke Groundballs und intensives Riding wieder ins Spiel zurück, sodass zum 6:6 ausgeglichen werden konnte. Die Halbzeit war noch 5 Minuten entfernt, es sollte jedoch noch Platz für 2 weitere Tor finden, die 7:6 Führung durch Gilde (#17) und den erneuten Ausgleich 1 Minute vor Halbzeit, durch Würzburg zum 7:7. Die mitgereisten Karlsruher Fans konnten sich über Tormangel also nicht beschweren, jedoch sollte die zweite Halbzeit nicht so zu ihrer Zufriedenheit ausfallen…

Das Scoring im zweite Teil des Spiels eröffnete wiederum die Würzburger #22, die der Karlsruher Defence zunehmend Kopfzerbrechen bereitete, und erstmalig lag Karlsruhe zurück! (7:8). Der Ausgleich zum 8:8 durch die Karlsruher #14 (und ehemaligen Würzburger Spieler) Valentin Erlenbach in Minute 46 schuf wieder gewohnte Verhältnisse. Nun allerdings kam es zu einer unkonzentrierten Phase Karlsruhes, die Würzburg rigoros ausnutzte. Durch 4 unbeantwortete Tore der Würzburger erspielten sich diese eine Führung von 12:8. Diesen Lauf durchbrach der nachgereiste Karlsruher Players-Coach Finster (#13) mit seinem ersten Ballkontakt, und auch das darauffolgende Tor fiel durch Finster (#13), nach Assist von Spoden (#0), sodass man auf 10:12 verkürzen konnte. Würzburg legte aber wiederum 2 Tore nach und erhöhte auf 10:14, natürlich unter Beteiligung ihres Schlüsselspielers (#22), der damit das Scoring auf Würzburger Seite schloss. Karlsruhe konnte leider nicht mehr ausreichen antworteten. Mit dem 11:14, erneut durch Spoden (#0), der sich durch trotz Verletzung durch heroischen Einsatz im Spiel auszeichnete, schloss das Spiel zum Endstand von 11:14.

Alles in allem ein sehr unterhaltsames, faires und ausgeglichenes Spiel von beiden Seiten. Die Karlsruher Spieler freuen sich nach nun 6 konsekutiven Spieltags-Wochenenden auf eine Pause und schlossen die Vorrunde der doch durchwachsenen Saison gemeinsam ab.

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