Black Storm gegen Heidelberg und München

Am Samstag den 5.4. ging es für die Karlsruher Stormerinnen bei strahlendem Sonnenschein zum Auswärtsspieltag nach Heidelberg.


Nach vergeblichem Warten auf eine dritte Schiedsrichterin, die erst zur zweiten Halbzeit eintraf, starteten die Stormerinnen hoch motiviert in ihr erstes Spiel des Tages gegen Heidelberg. In kurzen Abständen erzielten Laura Rösberg und Susa Mengel einen 3:0 Vorsprung. Dies konnten die Heidelberger nach einem Tor von Julia Riedel jedoch zum 4:4 ausgleichen und nach zwei weiteren Toren auf beiden Seiten (Kathrin Erlenbach und Laura Rösberg) stand es zur Halbzeit 6:6. Auch die Defense erbrachte hervorragende Leistungen und konnte eine Führung der Heidelbergerinnen zur Halbzeitpause erfolgreich verhindern.

Besonders die zweite Hälfte des Spiels war durch kurze Angriffe gekennzeichnet. Die Erschöpfung auf Grund des laufintensiven Spiels war beiden Teams anzumerken. Zwei schnelle Tore, durch Julia Riedel und Laura Rösberg, zu Beginn der zweiten Halbzeit brachten die Karlsruherinnen wieder in Führung, sie konnten diese jedoch leider nicht ausbauen. Durch starke Angriffe übernahmen die Heidelbergerinnen die Führung. Trotz einer zwei-minütigen Unterzahl auf Grund einer gelben Karte auf Heidelberger Seite konnte Karlsruhe nicht mehr gleich ziehen.
Jedoch schafften es die Karlsruherinnen in den letzten 10 Minuten des Spieles noch einmal ihre Kräfte zu mobilisieren und schossen noch weitere fünf Tore. So führte das letzte Tor, geschossen von Nadine Sessinghaus, zu einem knappen Endpunktestand von 14:16.

Das zweite Spiel des Tages startete direkt im Anschluss gegen die Tabellenführenden HLC Rot Weiß-München A. Die Karlsruher Stormerinnen hatten auf Grund der vorherigen Leistungen der Münchnerinnen wenig Hoffnung auf ein ausgeglichenes Spiel. Leider bewahrheitete sich dies. Bedauerlicherweise gelang es den aus dem vorherigen Spiel erschöpften Karlsruherinnen nicht, trotz einiger Torchancen, im Verlauf des Spieles ein Tor zu schießen. Dies lag insbesondere an der starken Torfrau der deutschen Vizemeisterinnen München.
Die Münchnerinnen waren erwartungsgemäß den Karlsruher Stormerinnen überlegen und konnten über zwanzig Tore erzielen. In ihr erstes Spiel des Tages starteten die Münchnerinnen offensiv und hochmotiviert. Direkt von Beginn an nutzten sie viele ihrer Torchancen um zu punkten und somit lautete das offizielle Endergebnis 0:12, wobei die tatsächliche Tordifferenz noch höher lag.

Durch das Ergebnis gegen Heidelberg motiviert, starten die Karlsruher Stormerinnen nächsten Samstag den 12.4. in ihren nächsten Spieltag in Würzburg gegen die Mannschaften Würzburg und Neckarnixen A (aus Stuttgart und Tübingen).

 

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